Die anspruchsvollsten Versorgungen des Gewerks, und die, für die es eigene Qualifikationen gibt. Die Versorgung von Kindern verlangt andere Messverfahren, andere Geduld und eine enge Abstimmung mit Pädaudiologie und Frühförderung; für sie ist eine gesonderte Qualifikation vorgesehen, und die Krankenkassen setzen sie voraus. Dazu kommen die Betreuung von Cochlea-Implantat-Trägern, die Tinnitusversorgung und der individuelle Gehörschutz für Betriebe und Musiker — ein Bereich, der ohne Verordnung auskommt und deshalb wirtschaftlich anders funktioniert als das Kassengeschäft.
Der Bundesinnungsverband für Hörakustiker hat hier seinen Sitz — die Organisation, die Tarifverträge verhandelt, die Ausbildung mitgestaltet und die Interessen des Gewerks gegenüber den Krankenkassen vertritt. Wer wissen will, wohin sich der Beruf entwickelt, ist hier näher dran als anderswo. Dazu die Universitätsmedizin mit ihrer HNO-Klinik und die Lage im dichten Rhein-Main-Arbeitsmarkt.
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