Ein Hörakustik-Fachgeschäft lebt davon, dass Menschen wiederkommen — zur Nachjustierung, zum Batteriewechsel, zur jährlichen Kontrolle. Wer den Empfang führt, hält diesen Kontakt und entscheidet dadurch mehr über den Erfolg des Betriebs, als die Stellenbeschreibung vermuten lässt. Dazu kommt die Abrechnung mit den Krankenkassen: Hilfsmittelverträge, Genehmigungsverfahren und Zuzahlungen sind ein eigenes Fachgebiet, in dem Fehler Geld kosten. Der Quereinstieg ist üblich; entscheidend ist, wie gründlich eingearbeitet wird.
Der Chemiepark Uerdingen und die verbliebene Textil- und Metallindustrie machen betrieblichen Gehörschutz in Krefeld zu einem eigenständigen Geschäftsfeld. Die Stadt liegt so zwischen Düsseldorf, Duisburg und Mönchengladbach, dass drei weitere Arbeitsmärkte in Pendeldistanz erreichbar sind — bei Mieten deutlich unter denen der Landeshauptstadt.
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