Ein Hörakustik-Fachgeschäft lebt davon, dass Menschen wiederkommen — zur Nachjustierung, zum Batteriewechsel, zur jährlichen Kontrolle. Wer den Empfang führt, hält diesen Kontakt und entscheidet dadurch mehr über den Erfolg des Betriebs, als die Stellenbeschreibung vermuten lässt. Dazu kommt die Abrechnung mit den Krankenkassen: Hilfsmittelverträge, Genehmigungsverfahren und Zuzahlungen sind ein eigenes Fachgebiet, in dem Fehler Geld kosten. Der Quereinstieg ist üblich; entscheidend ist, wie gründlich eingearbeitet wird.
Der Chempark und das Werksgelände in der Stadt bringen betrieblichen Gehörschutz in industriellem Maßstab mit — Vorsorge, Otoplastik und Nachkontrollen für eine große Belegschaft. Köln und Düsseldorf liegen jeweils zwanzig Minuten entfernt, die Mieten spürbar darunter.
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