Ein Hörakustik-Fachgeschäft lebt davon, dass Menschen wiederkommen — zur Nachjustierung, zum Batteriewechsel, zur jährlichen Kontrolle. Wer den Empfang führt, hält diesen Kontakt und entscheidet dadurch mehr über den Erfolg des Betriebs, als die Stellenbeschreibung vermuten lässt. Dazu kommt die Abrechnung mit den Krankenkassen: Hilfsmittelverträge, Genehmigungsverfahren und Zuzahlungen sind ein eigenes Fachgebiet, in dem Fehler Geld kosten. Der Quereinstieg ist üblich; entscheidend ist, wie gründlich eingearbeitet wird.
Zwei der größten Anbieter des deutschen Marktes haben hier ihren Sitz: Fielmann, seit einigen Jahren auch im Hörgeschäft einer der Großen, und die deutsche Landesgesellschaft von Amplifon. Für die Branche heißt das Zentralfunktionen, Schulungen und Karrierewege, die über die Ladentheke hinausgehen. Das Universitätsklinikum Eppendorf ergänzt die klinische Seite.
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